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Fanø 2008
Fanø II (16.06. - 17.06.2007)
Datum: 17.06.2007

Fanø (Dänemark), Samstag 16.06.007, Tag III
Der Samstag begann mit einem kleinen Regenguss, was für uns den Grund ergab, lange zu schlafen, zuhaus zu bleiben oder sich an die eigens für solche Fälle mitgebrachte Nähmaschine zu setzen und liegengebliebene Arbeit zu verrichten, wie zum Beispiel Knut, den kleinen Eisbären aus dem Zoo Berlin, nachzunähen.
Gegen Mittag zog der Regen weiter und dann gabs auch was zum Mittag - grillen - und jetzt ratet mal, wer mit freundlicher Unterstützung der restlichen Anwesenden und mit guten Tipps grillen durfte? Genau, der Einweggrill! Und ich durfte auf ihn aufpassen. Ist aber allen bekommen, zumindest vermissen wir keinen.

(Blick über die Hälfte der Fläche)



Die Veranstaltung des Tages war wohl das 1. Internationale Fanø Fish Meeting (Fisch-Treffen), bei dem alle fischigen Kreaturen eingeladen waren. Das war auch der allgemeine Grund, warum es gerade an diesem Tag regnete. Aber zum Glück war uns ein trockener Beginn der Veranstaltung gewährt. Der Wind stand gut, das Wetter wie gesagt trocken - also nix wie hoch mit den fischigen Kreaturen. Für die Teilnehmer gabs dann noch extra gebrautes Fisch-Bier, Fisch-Brause und extra zubereitete Fisch-Suppe.



Doch es waren wohl zu viele Meeresbewohner am Himmel und so öffneten sich wieder die himmlischen Schleusen und es regnete. So blieb uns nichts anderes übrig, als eine Robby-Rettungs-Aktion zu starten und unsere noch trockenen Robbys und die Tiere anderer Teilnehmer vor dem Regen zu retten. Aber nicht ordentlich einpacken, nein, so schnell wie möglich runter vom Himmel und in die prinzipiell offen stehende Kofferraumklappe ohne Beutel reingestopft - eine nach der anderen. Die, die nicht mehr eingepackt werden konnten, wurden flach auf den Boden gelegt, damit bei etwas mehr Wind nix passiert und man nicht raus in den Regen waten müsste.



Am Strand haben sich sehr viele mit motorisieren Fahrzeugen von A nach B bewegt, aber ein Buggy, der normalerweise mit Windkraft bewegt wird, kann auch mal macgyveristisch genutzt (zweckentfremdet) werden und das sieht dann so wie bei den Drachenfreunden Aufwind aus. Vorn in Gelb der normale Buggy und dahinter in Schwarz der Motorblock eines Rollers, beides durch eine abnehmbare Metallstange verbunden. Laut Aussage der Drachenfreunde Aufwind eignet sich dieses Gefährt wunderbar für Erkundungstouren und für den Weg zur Toilette.



Auch dieser Tag ging seinem letztendlich doch trockenen Ende entgegen. Am Abend fand die alljährliche Versteigerung von Drachen und allem möglichen anderen Krimskrams statt. Das Tolle hieran ist, dass die Versteigerungsobjekte gespendet werden und der Erlös (ca. 8500 Euro dieses Jahr) aus der Versteigerung in einen Spendenfond fließt. Das ist für so manchen Drachenfreund ein sehr guter Grund, dort für einen Drachen einen wesentlich höheren Preis zu zahlen, als es zum Beispiel im Laden nötig wäre.



Fanø (Dänemark), Sonntag 17.06.007, Tag IV

Der Sonntag zeigte sich von einer guten Seite. Es hatte über Nacht geregnet, aber was kümmert uns das? Wir schlafen um diese Zeit. Nach dem Frühstück gings dann auch gleich an den Strand um nochmal das immer schöner werdende Wetter zu genießen. Unseren Robby's gefiel das warme Wetter auch sehr und so spielten sie ausgelassen in den Dünnen. Auch das kleinste von ihnen traute sich aus dem sicheren Verstaubeutel und blieb immer schön an Mama's Seite was ein sehr begehrtes Fotoobjekt abgab.





Auch unsere Banner fühlten sich wohl und zeigten sich im besonderst schöner Form, Farbe und Aufstellung.



Ich konnte jetzt auch ausgibig meiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen, dem fliegen und tricksen mit einem Zweileiner-Drachen names Jump, oder auch einfach Lenkdrachen genannt. Mein Chef zeigte mir auch ein paar neue Tricks die es zu lernen, verstehen und kombinieren galt. Das kann man schlecht mit einem Foto beschreiben, das muss man gesehn haben, und dazu haben Sie, lieber Leser, die Chance zu unserer Veranstaltung am Mondsee (zum 11. Mondsee-Drachenfest bei Hohenmölsen am zweiten September-Wochenende 07.09. - 09.09.2007).
Man mag es nicht glauben, aber das Sturmtief Kyrill, das am 18.01.2007 über Deutschland hinwegzog hatte auch seine guten Seiten. So baute Günther Bornhorst diese wunderschöne Bol aus 96 echten Regenschirmen die im zuge Kyrills ihr Ende als Regenschirm fanden. Sie ist ca. 10 m im Durchmesser und es wurden ca. 140 m² Stoff verarbeitet.



Ebenfalls ein begehrtes Fotoobjekt war diese Anemone mit eingearbeiteten Nemo-Fischen darin und 110 Tentakeln. Ein Video ist unten zu finden.

(Anemone mit Fischen ca. 5m von Robert van Weehrs)

Der Sonntag Abend, unser letzter Abend auf Fanø hilt noch ein paar kleine Überraschungen für uns bereit. So zum Beispiel das Zigoden fliegen, was ursprünglich aus fern Ost stammt und Zigoden bestehen aus einem kunstvoll geschmücktem Drachenkopf und lauter darüber liegenden Segeln die unendlich verlängert werden können.



Außerdem stieg wohl eine der größten Hexen auf ihren Besen und stattete uns einen Besuch ab. Der runde aplizierte Teil hat einen Durchmesser von ca. 8 m, kann durchaus 500 kg an Zugkraft aufbringen und ist mit Reflektionsband apliziert. Das heißt wenn der Drache, vorzugsweise im Dunkeln, angestrahlt wird, wirft er nur die weißen Linien der Hexe zurück. Ähnlich aplizierte Drachen, wie zum Beispiel die Skyline von Berlin, Magdeburg und Dresden kann man zu unserem Nachtfliegen am Mondsee erleben.




Videos:
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Anemone - 20sec - 2,1MB - 640*480
Krebs - 20sec - 1,1MB - 640*480
Käfer - 20sec - 1,5MB - 640*480


Weitere Bilder:



(Lila Elefanten gibts doch... und sie laufen frei herum!)



Mit diesem Bild will ich mich bis nach dem 08.07.2007 verabschieden. Die BLK'ler würden sich freuen Sie in Laucha zum Kanufest begrüßen zu dürfen. Wir sind am 08.07.2007 ab 10:00 Uhr vor Ort.

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